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Klaus Krämer

Klaus Krämer, ein versierter Hundeführer unseres Jagdgebrauchshundevereines, hatte sich bereit erklärt, interessierten Hundeführern die Arbeit mit dem „Taubenwerfer“ zu demonstrieren.

Am Sonntag, dem 13. März 2011, um 9:00 Uhr traf man sich im Revier Übermühlen. Nach der Begrüßung und kurzer theoretischer Einführung begannen wir mit der Vorsteharbeit im Feld.

Einige Kursteilnehmer hatten laut Aussage ihrer Führer noch nie oder bislang nur sehr kurz vorgestanden. Mittels Feldleine, die von der Halsung mit einem Überschlag um die Hüfte des Hundes befestigt war, wurde der Hund mit gutem Wind an einem im Windschutzstreifen versteckten Taubenwerfer mit Fasanenduft präparierter Taube herangeführt.
Bemerkte Klaus Krämer nun, dass der von ihm geführte Hund Wind von der Taube bekam, wirkte er mit beruhigenden Worten auf den aufgeregten Hund ein und hielt die Feldleine straff. Bemerkenswert war es, dass die meisten Hunde nach kurzen Übungen in bestechender Manier mit lockerer Leine fest vor- und durchstanden.

Die Arbeit mit dem Taubenwerfer ist eine enorme Erleichterung bei der Ausbildung eines Jagdhundes, wenn man bedenkt, wie lange man sonst nach Wild sucht, um den Hund zum Vorstehen zu bringen und wie viel Kilometer verfahren werden, um in ein entsprechend wildreiches Revier zu kommen.

Wir waren angenehm überrascht, mit welcher Ruhe und Gelassenheit Klaus Krämer zu Werke ging und bedankten uns bei ihm für die eindrucksvolle Demonstration zur Ausbildung eines Jagdhundes mit Hilfe des Taubenwerfers.

 
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